Nicht nur der kleine Drache wollte unbedingt später einmal Feuerwehrmann werden, noch immer ist ein Job bei der Feuerwehr für viele ein Traumberuf. Und das kann man gut nachvollziehen, denn bei der Feuerwehr kommen im Berufsalltag sehr viele Dinge zusammen:

  • Man hat mit Menschen zu tun
  • Es ist ein technischer Beruf
  • Kein Tag ist wie der andere
  • Es ist aufregend
  • Man arbeitet in einem Team

Voraussetzungen für die Berufsfeuerwehr

Um bei der Berufsfeuerwehr angenommen zu werden ist es zunächst einmal empfehlenswert, wenn man bereits zuvor in der Freiwilligen Feuerwehr etwas Erfahrung gesammelt hat. Formal kann man sich zwar auch ohne Vorkenntnisse zu bewerben, ein Engagement ist aber hilfreich.

Man muss mindestens einen Hauptschulabschluss haben um sich zu bewerben und dann noch eine abgeschlossene Handwerksausbildung vorweisen. Selten werden Bewerber über 35 Jahre angenommen, und viele Feuerwehren verlangen auch ein Schwimmabzeichen oder einen entsprechenden Nachweis. Außerdem braucht man noch einen Führerschein der Klasse B. Was die Gesundheit betrifft sind Brillen kein Problem, wenn die Sehschwäche nicht bestimmte Werte übersteigt. Außerdem muss man atemschutzfit sein, was meistens am Körpergewicht gemessen wird. Bewerben können sich alle, die die deutsche Staatsbürgerschaft haben oder die eines EU-Staates.

Wer Interesse am Beruf des Feuerwehrmanns oder der Feuerwehrfrau hat, kann einfach eine Bewerbung an die nächstgelegene Berufsfeuerwehr schicken. Es gibt keine festgelegten Einstellungsmonate. Je nach Vorbildung wird man bei Einstellung erst einmal ein paar Grundkurse machen müssen, um auf dem richtigen Wissenstand zu sein, bevor man vollwertig an einem Einsatz teilnehmen kann. Die Grundlagenausbildung kann bis zu 24 Monate dauern.

Feuerwehrleute können Beamte werden

Wenn man in den aktiven Dienst kommt, kann man sich von dort aus noch spezialisieren, zum Beispiel als Rettungstaucher, im Bereich Gefahrgut oder zum Höhenretter. Man hat auch die Chance ins Beamtenverhältnis übernommen zu werden, allerdings erst nach einigen Dienstjahren und einer entsprechenden Empfehlung der vorgesetzten Dienststelle.